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Auf Einladung des Geschäftsführers des Sport-Clubs Jo Roth trafen sich am 19. Dezember 1959 in der Gaststätte Liebeler die Vertreter des Männer-Gesangvereins (Müller), des Junggesellen-Vereins (Eberts), des Sport-Clubs (w. Bauer, Urfey), des Radfahrvereins (F. Bauer), des Bundes der Vertriebenen (Förster, Quoos), der Karnevalsgesellschaft "Löstige Kraade"(Eckert, Bünter), des Taubenvereins (Klouth), sowie von verschiedenen Kegelklubs mit dem Ortsvorsteher und SPD-Ratsmitglied Everhard Stolz und dem CDU-Ratsmitglied Josef Birkenheuer, um über die anstehende Vermietung des großen Versammlungssaales Liebeler zu beraten. Den von Jo Roth verfassten Brief an den Gemeindedirektor in Rodenkirchen, die Gemeinde möge den Saal für die Feierlichkeiten des Ortes anmieten, unterzeichneten die Vertreter der Vereine. Während der Diskussion schlug Fritz Bauer vor, für die alljährlichen Veranstaltungen eine Vereinsgemeinschaft zu gründen. Die Mehrheit der Vereinsmitglieder sah dies als verfrüht an. Tatsächlich aber war die Zusammenkunft am 19. Dezember 1959 die Geburtsstunde der Vereinsgemeinschaft. Auf der in der Gaststätte Liebeler zum 10. Januar 1960 anberaumten Versammlung wurde nämlich schon ein Vorstand der Vereinsgemeinschaft berufen: 1. Vorsitzender: Fritz Bauer, 2. Vorsitzender: Herbert Eberts und Geschäftsführer Jo Roth Die Saalfrage war zunächst der wichtigste Beratungspunkt der neuen Gemeinschaft. Eine gewerbliche Vermietung des Saales konnte jedoch nicht abgewendet werden. Der Saal Liebeler stand zuletzt im September 1960 für die Kirmesbälle zur Verfügung. Danach behalf man sich bei Großveranstaltungen mit Festzelten an der Brühler Straße (Wiese Schäfer), an der Engeldorfer Straße (ehemalige Wasserkiesgrube) und auf dem Sportplatz. Mit der Fertigstellung der Aula der Katholischen Grundschule in der Ketteler-Straße und dem Ausbau des Saales Wild in der Schulstraße war die Saalfrage einigermaßen gelöst.
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